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Einmarschabend bei antonius: Ein Abend unter Freunden

von Alexander Gies

Wenn Freunde gemeinsam feiern, dann entwickelt sich eine besondere Form der Herzlichkeit. Genau die war beim Einmarschabend bei antonius mit Händen zu greifen. Am Freitag, 13. Februar 2026, wurde die bunt geschmückte Turnhalle zur Narhalla und zum Ort gelebter Verbindungen. Sieben befreundete Fastnachtsvereine und erstmals eine Männer-Showtanzgruppe sorgten für ausgelassene Stimmung und intensive Begegnungen.

Mehr als fünf Stunden lang folgte Einmarsch auf Einmarsch. Prinzen und Prinzessinnen, Musikzüge, Tanzgarden und Kindergruppen gaben sich die Klinke in die Hand. Kaum war ein „antonius Helau“ verklungen, zog schon die nächste Abordnung durch die vollbesetzte Halle. Ob Polonäse, Schunkelrunde oder spontaner Applaus: Niemand blieb an diesem Abend still sitzen.

Was den Einmarschabend bei antonius besonders machte, das war das herzliche Miteinander. Viele Vereine verbindet mit antonius mehr als ein weiterer Termin im Fastnachtskalender. Hier trafen Patengruppen auf „ihre“ Vereine, Kolleginnen und Kollegen auf befreundete Tollitäten, bekannte Gesichter auf echte Weggefährten. Man merkte schnell: Das ist kein Pflichtbesuch, das ist ein Wiedersehen unter Freunden. So sagte Westendmarschall Sebastian der 30. „Ne Föllsche Jung mit kölschem Hätz“: „Ich bin hier so gerne, weil ihr uns so viel Wärme, Begeisterung und Nähe entgegenbringt.“ Und Hofmarschall Nicole XXXIV. von Rosen und Lilien vom FFCK gestand: „Das ist mein liebster Einmarsch.“

Für den roten Faden durch den Abend sorgten die Moderatoren Ulrike Rutkowski und Prof. Dr. Carsten Schütz. Sie ist nicht nur Teamleiterin bei antonius, sondern war auch Teil des Brunnenpaares 2023. Und Carsten Schütz hat schon mehrere Einmarschabende ebenso humorvoll wie charmant moderiert und ist überdies Aufsichtsrat bei antonius. Begrüßt wurden die Gäste von Sebastian Bönisch aus dem antonius-Führungsteam, im Mittelpunkt standen die Tollitäten Jong Noah, Maje Marie und Adjutant Glenn, die den Abend sichtlich genossen und immer wieder die Begegnung mit ihren Gästen suchten.

Besondere Akzente setzten die vielfältigen Auftritte: von den jüngsten Tanzmäusen bis zu den erfahrenen Musikzügen, von klassischen Garden bis zu den Showtanzgruppen, die jede für sich für Begeisterung sorgten. Immer wieder brandete Applaus auf, ehrlich, stürmisch und herzlich. Nacheinander zogen der Carnevals-Club Haimbach, das Südend Fulda, die Sickelser Bürgerfastnacht, die Florengäßner Brunnenzeche, die Fuldaer Karnevalsgesellschaft (FKG), der Fuldaer Freizeit- & Carneval Klub (FFCK) und die Aschenberger Wolkenkratzer ein, jeweils begleitet von viel Begeisterung und Applaus.

Für eine Premiere sorgte die Männershowtanzgruppe Matzeratis aus Mittelkalbach, die erstmals bei antonius auftrat – vermittelt durch einen antonius-Mitarbeiter – und mit viel Energie und Akrobatik begeisterte.

Für den Höhepunkt der Fuldaer Straßenfastnacht, den Rosenmontagsumzug, haben sich knapp 110 Bewohner, Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Freunde von antonius angemeldet. Sie wollen in der großen Fußgruppe durch die Straßen Fulda laufen und unter dem Motto „Gemeinsam Mensch - foll echt, foll Herz, foll hessisch" gute Stimmung verbreiten. Auf dem Motivwagen sorgt in diesem Jahr die antonius Band für Musik zum Mitsingen und Mitschunkeln.

Fotos: antonius

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