von Maximilian Fischer

Gottesdienst mit den etwas anderen 3G

In Kooperation mit den Franziskanern am Frauenberg fand jüngst wieder ein gut besuchter Hoch Oben Gottesdienst in der Klosterkirche statt - dieses Mal unter dem Thema „Gemeinsam, Gesund, BeGegnen“. Dabei wurde der Abend zusammen mit dem DRK, dem Klinikum Fulda und dem MVZ Osthessen gestaltet und stand ganz im Zeichen von Dankbarkeit, Erleichterung und Hoffnung.

Musikalisch begleitet von den Könixkindern aus Engelhelms wurden die Gäste des Gottesdienstes von Veronika Möller Willkommen geheißen. Die Impfärzte Dr. Ambros Greiner und Dr. Julia Winner, sowie die medizinische Fachangestellte Tanja Balda aus dem Impfzentrum des DRK führten gemeinsam mit entsprechenden Schildern von Menschen aus dem antonius Netzwerk die diesmal etwas andere Bedeutung von 3G näher aus.

Gerade auch die antonius Gemeinschaft blickte an diesem Abend dankbar auf die organisatorisch einwandfreien Abläufe des Impfgeschehens im Netzwerk zurück. Die gute Zusammenarbeit mit dem externen Impfpersonal war neben den etablierten Hygienemaßnahmen ein enorm wichtiger Baustein um größere Corona Ausbrüche im antonius Netzwerk zu verhindern.

Dem schloss sich auch Dr. Thomas Menzel an: Man habe sich an einer nationalen Kraftanstrengung beteiligt, die durch die Schaffung von starken Strukturen in kurzer Zeit geprägt war und somit vielen Menschen zur Corona Impfung verholfen hat.

Pfarrer Peter Bierschenk gestaltete die Predigt des Abends und berichtete von eigenen Erfahrungen als Krankenhausseelsorger während der Corona Pandemie. Als er auf der Coronastation in den ersten Kontakt mit schwer erkrankten Personen kam, sei ihm trotz Schutzausrüstung eher mulmig zumute gewesen. Doch hier sei im vor allem im Gedächtnis geblieben, wie eine Krankenpflegerin ihn mit der Aussage „Ich habe zwei Kinder und gehe auch da rein“ ermutigt habe.

Rückblickend kann Bierschenk aber auch viel Kostbares aus den vergangenen Monaten ziehen: Gemeinsam Herausforderungen durchgestanden zu haben hat viele Menschen zusammengeführt. Das habe man beispielsweise auch im Ahrtal gesehen, wo die Hilfsbereitschaft vieler Menschen zu einer starken Gemeinschaft in der Not geführt hat.

So habe auch Gott uns in Jesus gezeigt, dass er alles mit uns teilt. Nicht nur mit allen Menschen, sondern ganz konkret mit jedem persönlich. Dabei teile er nicht nur die Freuden des Lebens mit uns, sondern vor allem auch Schmerz und Elend. Genau das würde auch am Kreuz deutlich, so Bierschenk. Auch für die Nachfolger Jesu war bei dessen Sterben die Welt zusammengebrochen. Aber seine Verheißung sollte nicht ins Leere gehen, was sein Auferstehen bewiesen hat. Bierschenk machte klar, dass auch wir uns heute auf Gott verlassen können, denn wie in der Bibel in Römer 8, 28 nachzulesen ist: Wer sich Jesus anvertraut, dem wirken im Letzten alle Dinge zum Guten.

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