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Laubengang im Klostergarten eingeweiht

von Antonia Wißler

Bei herrlichem Sonnenschein fand am Samstag, 25. April 2026, der traditionelle Klostermarkt auf dem Frauenberg statt. Zahlreiche Aussteller boten Handwerkskunst und regionale Leckereien, die vielen Ecken des Klostergartens luden zum Verweilen ein. Bereits seit 2020 öffnet der Klostergarten des Kloster Frauenberg zweimal im Jahr für das Marktgeschehen und lädt Groß und Klein ein, dem Garten mit allen Sinnen zu erleben.

Von 10 bis 17 Uhr strömten die zahlreichen Besucher zum Frauenberg und erfreuten sich an den vielfältigen Ständen, die Handgemachtes und Unikate, Dekoration, Kinderkleidung, Pflanzen und Blumengestecke, Schmuck und regionale Köstlichkeiten anboten. Großer Beliebtheit erfreute sich auch der Entenverkauf von antonius für das geplante Entenrennen am 20. Juni 2026 während des Hessentages.

Besonderes Highlight des diesjährigen Klostermarkts war die Eröffnung des Laubengangs im hinteren Teil des Klostergartens. Philipp Krah (antonius), Richard Hartwig (Freunde des Frauenbergs e.V.) und Guardian Pater Cornelius Bohl (Franziskaner) gaben einen kurzen Überblick über die Entstehung und Entwicklung der Renovierungsarbeiten. Besonders wurde dabei die Tatkraft der Arbeitsgruppe Klostergarten von antonius unter Leitung von Stefan Geisler hervorgehoben, die maßgeblich zur Wiedererrichtung des Laubengangs beigetragen hat. Die Reparaturarbeiten des maroden Laubengangs übernahm die Fa. Stahl- und Metallbau Böschen. Eine Realisierung war dann durch die Freunde des Frauenbergs e.V. möglich, die die entstandenen Kosten trugen.

In einer kurzen Ansprache betonte Richard Hartwig, Vorstand der Freunde des Frauenbergs e.V., dass dieses Projekt beispielhaft für das sei, was in den letzten Jahren auf dem Frauenberg geschaffen wurde. Der Laubengang sei ein Ort der Ruhe, er biete Schutz und schaffe Verbindung. Und so solle auch der Frauenberg verstanden werden – als gastlich, als geistlich und als inklusiv. Hartwig betonte darüber hinaus die großartige Arbeit der Freunde des Frauenbergs. Er lud alle Gäste ein, Teil des Vereins zu werden, damit auch künftig solche Projekte umgesetzt werden könnten. Guardian Pater Cornelius Bohl schloss mit einem kurzen spirituellen Impuls an. Ein Laubengang sei für einen Klostergarten eher untypisch. Aber es sei ein guter und wertvoller Ort, der zum Wandeln einlade, der Schatten spende und Schutz biete. Der Frauenberg als Ganzes sei seit jeher ein „guter Ort“, der geprägt werde durch die Menschen, die dort leben und arbeiten, und durch die Gäste, die den Frauenberg für sich als spirituellen Raum und als Ort der Verbindung nutzen. Im Anschluss durchschnitten die Beteiligten symbolträchtig das rote Band und luden alle Gäste zum Durchschreiten des Laubengangs ein.

Bei anhaltendem, warmem Frühlingswetter fand der Markt am späten Nachmittag mit durchweg positiver Resonanz seinen Abschluss. Musikalisch wurde das Marktgeschehen von der Fuldaer Musikgruppe Yerlos Vej gestaltet.

Fotos: Ralph Leupolt für antonius

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