von Annika Vogel (Kommentare: 0)

„Wo man gemeinsam isst, da versteht man sich“

Seit bereits 10 Jahren versorgt ein Team aus Menschen mit und ohne Behinderungen die Schulgemeinde des Domgymnasiums täglich mit belegten Brötchen, leckeren Snacks und warmen Mittagessen. Dass das Mensateam um Michaela Heil inzwischen auch über ihr kulinarisches Angebot hinaus, wichtig für die Schulgemeinde geworden ist, war im Rahmen der kleinen Geburtstagsfeier am 2. März zu erleben. Zu diesem Anlass versammelten sich zahlreiche Schüler und Lehrer in der Mensa.

Die Mensa als Ort der Gemeinschaft

„Wir danken Ihnen herzlich für die gute Zusammenarbeit in den Jahren“, sagte Matthias Höhl, Schulleiter des Domgymnasiums. „Die Mensa ist ein wichtiger Ort der Gemeinschaft für Schüler und Kollegen. Durch eure Arbeit schafft ihr hier eine besondere Atmosphäre, die wir nicht mehr missen wollen.“ Stellvertretend für die Schulgemeinde überreichte Höhl einen Blumenstrauß und eine Urkunde an Michaela Heil, Leiterin der Mensa des Domgymnasiums. Auch das Kollegium gratulierte mit einer Geburstagstorte und Geschenken zum 10. Jubiläum. Mit den Worten „Wo man gemeinsam isst, da versteht man sich“, beendete Höhl seine Ansprache. Zwei Schülerinnen der Obestufe sorgten für musikalische Umrahmung. 

Durch Begegnungen entstehen Beziehungen

Die Mensa des Domgymnasiums ist eine von sechs Schulcafeterien und Betriebskantinen im Landkreis Fulda, die von antonius betrieben wird. „Mit jedem Essen, das täglich über die Theke gereicht wird, entsteht eine Begegnung“, erklärt Martin Ruhnke (Leitung Schulcafeterien und Betriebskantinen). „Im alltäglichen Miteinander werden so ganz niederschwellig Barrieren abgebaut und persönliche Beziehungen können entstehen.“ Darüber hinaus können Mitarbeiter mit Behinderungen Arbeitserfahrungen sammeln, die den Arbeitsbedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes sehr nahe kommen.

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