Einweihung des neuen Wohnprojekts in Blankenau

von Carmen Schneider (Kommentare: 0)

Neues Wohnangebot in Blankenau

Am Freitag, 30. August 2019, haben wir das Kropphaus in Blankenau, Gemeinde Hosenfeld, eingeweiht. Familie Kropp, Gesellschafterfamile der Mediana-Häuser, hat uns ihre Immobilie gespendet. Das Gebäude wurde in den letzten Monaten so umgestaltet, das es jetzt zu einem Zuhause für sechs Menschen mit Behinderungen werden kann.

Das neue Wohnangebot richtet sich vorrangig an Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung, die aufgrund ihrer Behinderungen Rückzugsmöglichkeiten und Schutzräume brauchen, die ihnen das ländliche Blankenau bietet. Hier können Sie abseits von der Hektik der Stadt und individuell betreut, leben. Im Obergeschoss des Gebäudes sind zwei Apartments für Menschen mit Behinderungen entstanden, die weitgehend eigenständig wohnen können.

Vorstellung und Segnung des Kropphauses

Lukas Moeller, Ansprechpartner für das Kropphaus, sprach von den Herausforderung, das Kropphaus für den neuen Einsatz zu konzipieren. Er bedankte sich bei Familie Kropp für die großzügige Stiftung des Hauses. Als Dankeschön erhielten Irmgard und Willi Kropp einen „Chancengeber-Pokal von antonius“.

Willi Kropp motivierte in seiner Rede die Blankenauer Bürger zu Akzeptanz und dazu, die neuen Mitglieder der Gemeinde freundlich aufzunehmen. Hubert Kasseckert, 1. Beigeordnete des Gemeindevorstandes Hosenfeld, war gemeinsam mit Siegfried Weber, dem Ortsvorsteher von Blankenau, gekommen, um Grußworte zu sprechen.

Ein besonderer Dank geht auch an die Fuldaer Bürgerin Frau Post, die 1500 Euro für die Anschaffung von Gartenmöbeln und Einrichtungsgegenständen spendete.

Bruder Gabriel und Pater Robert gaben dem Haus den Segen. Nach dem offiziellen Teil hatten alle Gäste die Chance sich die Räumlichkeiten anzusehen. Im Anschluss feierten die rund 80 Gäste bei kalten Getränken, leckeren Fruchtspießen (eine Spende der Fa. Hartmann) und Bratwürstchen die Einweihung des neuen Hauses. Die Veranstaltung wurde musikalisch begleitet von zwei Musikerinnen der Musikschule Ebert.

Weiterentwicklung zum Inklusionsprojekt im Sozialraum Hosenfeld

Das Wohnprojekt soll sich perspektivisch zu einem Inklusionsprojekt im Sozialraum Hosenfeld weiterentwickeln, das neben dem Bereich Wohnen auch das Arbeiten mit einschließt. Menschen mit Behinderungen sollen dabei unterstützt werden, passend zu ihren individuellen Interessen und Fähigkeiten einen Arbeitsplatz in der Gemeinde Hosenfeld zu finden. Eingebunden in ein Netzwerk aus Vereinen, Unternehmern, Vertretern der Kirche und Nachbarn können sie so zu Gemeindemitgliedern werden. Unser Ziel ist es einen Verein Leben & Arbeiten in Hosenfeld zu gründen, der ähnlich wie in den Gemeinden Poppenhausen, Eichenzell und Neuhof agiert.

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