von Annika Vogel (Kommentare: 0)

Gut vorbereitet für den Wettbewerb

Dass es sich gemeinsam gleich viel besser kocht, zeigte sich beim Vorbereitungstag für den Wehner-Groma-Pokal. Bereits zum zweiten Mal unterstützten Menschen mit Behinderungen die Nachwuchsköche bei den Vorbereitungen für den osthessischen Kochwettbewerb. Die neun Mitarbeiter mit Behinderungen arbeiteten in Zweierteams mit den Auszubildenden. Gemeinsam gaben sie ihr Bestes, damit die Auszubildenden bestmöglich in den Wettbewerbstag starten können. Das schweißt zusammen.

Beim Wehner-Groma-Pokal zeigen jedes Jahr auszubildende Köche*Köchinnen und Hotel- und Restaurantfachleute ihr Können. Der osthessische Wettbewerb stand diesmal unter dem Motto Kulinarisch unterwegs in den Partnerstädten von Fulda – Holländische Inspirationen aus Dokkum und Nordostfriesland.

Markus Reuffurth und Laurens von Rooij (Kneshecke):

Markus: "Mir macht Kochen Spaß. Zu Hause koche ich auch immer für mich und meine Frau. Damit heute alles gut klappt, bin ich vorher schon einmal in die Kneshecke gefahren. Vom Namen her hat sie mir was gesagt, aber nicht so richtig vom Weg, deswegen habe ich mich erstmal verfahren." 

Laurens: "Alleine hätte ich viel mehr Stress. So konnten wir viel vorarbeiten und ich muss zum Beispiel die Terrine morgen nur noch aus der Kühlung holen.


Fabian Jokic und Hatem Al Dulaimy (Maritimhotel am Stadtschloss)

Fabian: "Ich bin zum zweiten Mal dabei, weil ich hier neue Leute kennenlerne. Bei Hatem und mir passt die Chemie. Auch eine neue Schneidetechnik habe ich dieses Jahr gelernt. Wir haben Sellerie vorbereitet." 

Hatem: "Es läuft super. Ich würde das immer wieder so machen."

Tina Heller und Maurice Bergner (Kneshecke)

Tina: "Ich habe mich entschieden nochmal mitzumachen, weil mir die Arbeit hier Spaß macht. Am liebsten schneide ich Gemüse." 

Maurice: "Ich habe Tina vorher gefragt, welche Arbeiten sie gerne mag und welche nicht. Sie hat mir erzählt, dass sie nicht gerne mit großen Messern arbeitet. Das habe ich in dem Ablaufplan berücksichtigt. Es läuft gut. Ich kann mich nicht beschweren."

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