Zukunft Frauenberg

Unterstützen Sie gemeinsam mit uns das Wirken von antonius und den Franziskanern im Kloster Frauenberg. Gemeinsam wollen wir Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Vermittlungsschwierigkeiten in den allgemeinen Arbeitsmarkt eine Lebensperspektive geben und dabei die Zukunft eines historischen Ortes sichern. Dazu haben wir - die Förderstiftung von antonius - das Stiftungsprojekt Zukunft Frauenberg ins Leben gerufen.

Werden Sie Chancengeber

Das Kloster Frauenberg ist seit Jahrhunderten Ort der Spiritualität und zugleich ein Wahrzeichen Fuldas. Im Jahr 1623 kamen die ersten Franziskaner in das Kloster Frauenberg. Heute lebt und wirkt hier ein Konvent von nur noch neun Brüdern. Der Klostergarten wurde früher beispielsweise von den Franziskanern zur Selbstversorgung bewirtschaftet. Heute kann der kleine Konvent das nicht mehr leisten.

Um die Klosteranlage im Sinne der Franziskaner erhalten und den Klostergarten zu einem Ort machen zu können, an dem alle Bürger Fuldas willkommen sind und sich wohlfühlen können, sind wir auf Ihre Ideen und Ihr ehrenamtliches Engagement angewiesen.

ARBEITSPLÄTZE FÜR JUNGE MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN

Im Kloster Frauenberg entstehen in den Bereichen Gastronomie, Schneiderei, Tagungskloster und Gartengestaltung Ausbildungs- und Arbeitsplätze für junge Menschen mit Behinderungen. Hier bekommt jeder eine Chance, seine persönlichen Stärken zu entdecken, weiterzuentwickeln und seinen Platz in der Arbeitswelt zu finden. 

Seit März kümmert sich ein Team aus Menschen mit und ohne Behinderungen um die Klosteranlage. Zu diesem Team, in dem bisher vier Menschen mit Behinderungen einen Arbeitsplatz gefunden haben, gehören auch Benjamin Provot, die 28-jährige Luisa Faherty und Andreas Eckart.

Benjamin Provot ist seit dem 1. August 2019 als Hausmeisterhelfer neu im Team. So übernimmt er auf dem Frauenberg die unterschiedlichsten Aufgaben: Die Abfallwirtschaft liegt in seinen Händen, er hilft beim Aufbau von Veranstaltungen ebenso wie kürzlich bei Umzügen innerhalb des Konvents. Benjamin Provot ist direkt von der Startbahn, der Arbeitsschule von antonius, auf den Frauenberg gekommen. Zuvor hatte er die Förderschule absolviert. Ein großer Erfolg, war es doch für ihn wegen seiner Lernschwierigkeiten nicht immer leicht, den Bildungsweg zu beschreiten. Umso schöner ist es, was er nun stolz verkünden kann: Durch den Inklusionsbetrieb auf dem Frauenberg bekam er die Chance, aus der Werkstatt für behinderte Menschen auszuscheiden und einen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu bekommen.

Die 28-jährige Luisa Faherty hat von Geburt an Defizite bei der Sprachentwicklung und Störungen des Gangbildes und der Handmotorik. Wegen dieser Behinderungen bleibt ihr der Zugang zu einem Arbeitsplatz verschlossen. Sie kann ein Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeit, die ein Mensch laut Gesetz leisten muss, um in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten zu dürfen, nicht erbringen. Bisher blieb für sie deswegen nur die Tagesförderstätte. In der Arbeitsgruppe für die Klosteranlage hat Luisa Faherty ihren Platz gefunden. Zurzeit probiert sie verschiedene Aufgaben aus, die sie irgendwann selbstständig erledigen wird; so lernt sie zum Beispiel, Arbeitswerkzeuge wegzuräumen. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag für ihr Team und die Pflege des Klostergartens.

Andreas Eckart hat eine starke Sprachbehinderung. Für ihn ist die Arbeit auf dem Frauenberg eine große Chance; eine Chance, sich beruflich weiterzuentwickeln, eine Chance, eine Arbeit auszuüben, die seinen Neigungen und seiner Gesundheit entgegenkommt, die ihn aber auch fordert.

 

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe

Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung. Dank Ihrer Hilfe können wir uns aktiv für die Zukunft des Klosters Frauenberg und für Menschen mit Behinderungen einsetzen. Für Ihre Spende erhalten Sie von uns selbstverständlich eine Spendenquittung.

SPENDENKONTO
St. Antonius Stiftung
Stichwort: Zukunft Frauenberg
Sparkasse Fulda
IBAN: DE06 5305 0180 0040 0313 21
BIC: HELADEF1FDS

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